Blutspende im Gotteshaus

Nächstenliebe zu praktizieren und Gutes tun, diese Gedanken standen im Vorfeld einer Blutspendenaktion in der Schönebecker Gemeinde.

Um diesen Gedanken auch ganz praktisch und in zeitgemäßer Form mit Leben zu erfüllen, entschloss sich die Gemeinde, in Zusammenarbeit mit dem Kreisverband des Deutschen Roten Kreuzes und des Blutspendedienstes einen Blutspendetermin anzubieten.

Positiver Nebeneffekt sollte dabei sein, viele Menschen mit der Neuapostolischen Kirche bekannt zu machen. Zuvor wurde eifrig die Werbetrommel gerührt. Über Bekanntmachungen in der Presse und Plakate wurde die Öffentlichkeit auf die Veranstaltung aufmerksam gemacht.

Bevor sich allerdings die Türen am Sonnabend, dem 1. Oktober öffneten, musste vorher das Kirchengebäude umfunktioniert werden. Die Bänke im Kirchenschiff wurden versetzt und Platz geschaffen für die medizinische Technik, die Sakristei wurde zum Arztzimmer und die Empore diente als Versorgungsraum.

Die Beteiligung konnte sich am Ende sehen lassen: 46 Blutspenden standen zu Buche, davon 16 als Erstspender. Mit diesem Ergebnis war die Gemeinde als Gastgeber und das DRK als Veranstalter sehr zufrieden. Nebenbei informierten sich viele der Gäste über die 102-jährige Gemeindegeschichte und hier und da kam man auch ins Gespräch über den Glauben. Eine schöne Gelegenheit, das Evangelium weiter zu tragen, konnte die Gemeinde Schönebeck an diesem sonnigen Herbsttag wahrnehmen.

U.Z.