Ökumenisches geistliches Konzert

Ein gemeinsamer Chor von katholischen und neuapostolischen Christen erfreute die Zuhörer mit einem qualitativ hohen vielfältigen Programm.

Der Chor der Gemeinde Schönebeck beteiligte sich zum ersten Mal an einem ökumenischen geistlichen Konzert in der Elbestadt. Gemeinsam mit den Sängerinnen und Sängern der Chöre der Pfarrei St. Marien und St. Norbert Schönebeck/Calbe sowie der Mitteldeutschen Kammerphilharmonie wurde geistliches Liedgut eindrucksvoll dargeboten.

Im Vorfeld entstand durch persönliche Kontakte die Idee, gemeinsam für ein geistliches Konzert der Reihe "Klänge im Raum" zu musizieren. Der Gemeindechor Schönebeck, unter der Leitung von Claudia Koltermann, traf sich zu regelmäßigen Proben mit den katholischen Christen. Dabei habe man sich kennengelernt und anspruchvolles Repertoire einstudiert.

Der Sonntagnachmittag, 3. Juni 2012 wurde dann in der vollbesetzten katholischen St. Marien-Kirche zu einem Fest der Stimmen und Instrumente. Rund 150 Mitwirkende verschiedener Chöre begeisterten das Publikum mit einer qualitativen Programmvielfalt.

Der vereinte Chor aus katholischen und neuapostolischen Christen beteiligte sich mit Werken von Johann Ritter von Herbeck ("Pueri concinite", Cantus pastoralis), Felix Mendelssohn Bartholdy ("Hör mein Bitten", Hymne nach dem Psalm 55) und Georg Friedrich Händel ("Halleluja" aus dem Oratorium "Der Messias").

Nicht nur bei den Mitwirkenden, sondern auch bei den Besuchern dieses Konzertes fand die gelungene Zusammenarbeit große Resonanz. Es gibt Überlegungen, diese Kontakte auszubauen und somit dazu beizutragen, dass die Neuapostolische Kirche in Schönebeck als offene und missionierende Gemeinde wahrgenommen wird.

U.Z.