Musik im Advent

Zu einer besinnlichen Stunde unter dem Motto „Musik im Advent“ hatte die Gemeinde Schönebeck ihre Glaubensgeschwister und Gäste am dritten Adventssonntag eingeladen.

Eine festliche Atmosphäre mit einem prächtig dekorierten Weihnachtsbaum in Altarnähe umrahmte das Programm des Chores und der Instrumentalisten.

Pünktlich um 16.00 Uhr ertönte in andächtiger Stille das Klingeln eines nicht ausgestellten Handys, ein leises Lächeln ließ sich nicht verkneifen und löste somit sicher auch ein wenig die Anspannung bei den Ausführenden.

Mit herzlichen Worten und kurzem Gebet eröffnete der Vorsteher die Stunde, und nachdem zu Beginn ein Orgelbeitrag verklungen war, übernahm die Dirigentin die Initiative. Mit christlichen und einigen volkstümlichen Liedern trug der Chor bekanntes Weihnachtsrepertoire gefühlvoll vor und verwies eindrucksvoll auf Jesus Christus, der als wahrer Gott wahrer Mensch wurde.

Im Verlaufe des Programms stand dann ein Wortbeitrag im Mittelpunkt. Ein Bruder der Gemeinde rief die Kinder zu sich auf die Altarstufen und es entstand ein Dialog um die Bedeutung des Weihnachtsgeschehens.

Dass es sich dabei um einen ganz besonderen Geburtstag handelt, dass der Herr Jesus sich selbst als Geschenk gab und gibt, und er nichts als unser Herz begehrt, war die Botschaft ihrer Unterhaltung. Lustiger „Kindermund“ ließ die Zuhörer nicht selten schmunzeln, ohne die Nachdenklichkeit zu schmälern.

Mit dem berechtigten Hinweis, sich in Christus freuen zu dürfen, da unsere Namen im Himmel angeschrieben sind, wurde der zweite Teil der Veranstaltung durch die Kinder eingeleitet. Mit ihren Vorträgen „Als die Welt verloren“ und „Noel, noel“ ernteten die Jüngsten der Gemeinde lang anhaltenden Beifall. Anschließend wechselten, wie im ersten Teil, Instrumentalisten, Frauen- und Männer- sowie Gemeindechor sich ab und „transportierten“ Weihnachtsfreude und Besinnlichkeit in die Herzen des Publikums. Sehr schnell ging diese Stunde mit einem Gebet und dem gemeinsam gesungenen Lied, „Tochter Zion, freue dich“ zu Ende.

Herzlicher Applaus für eine gelungene „Musik im Advent“ galt letztlich allen Beteiligten des Chores und der Instrumentalisten.

U.Z.